Kategorie-Archiv: Clubbericht

Bevog Brauerei

Untenstehen findet Ihr einige Eindrücke unserer kleinen Club-Delegation vom Besuch der Bevog Brauerei in Bad Radkersburg. Diese ist uns ja aufgefallen, weil wir bei einer Pairing-Verkostung deren “Gallink” Bier, welches in Jameson Fässern gelagert wurde, verkostet haben und für äußerst gelungen fanden. Die Führung die wir in kleiner Gruppe genossen haben, war sehr ausführlich, informativ und kurzweilig gestaltet. Danach gab es eine kleine Auswahl von 4 Kostgläsern, begleitet von Brezeln und Käsewürfel. Um 10€ wohlfeil, wie wir finden. Die Preise für die zahlreichen Biere, die nach Amerikanisch/britischen Craft Style gebraut werden sind auch im Marktvergleich eher günstig, was nichts über die Qualität aussagt. Sehr vielfältig in Stilistik – von leichterem blonden Ale, über fruchtig-bittere IPA’s, gehaltvolle Porter und Oat beer sowie whitbeer – schmeckt sicher nicht jedem alles gleich gut. Alle sind aber handwerklich perfekt gemacht und man kann es daher auch durchwegs positiv formulieren: Da ist sicher für jeden was Ausgezeichnetes dabei. Von der “günstig” Bewertung ausgeschlossen ist zukünftig leider die gelegentlich aufgelegte Spezialserie der Fassgelagerten Biere. Den Preis von knapp 13€ für eine 0,33l Flasche (somit ein Preissprung um’s Doppelte im Vergleich zum Gallink) halten wir doch für überambitioniert.

Juni Clubabend: Unser Fass ist (fast) 2y.o.!

FassUnd das muss natürlich entsprechend gefeiert werden, samt standesgemäßen Tasting selbstverständlich. Also pilgerten die “maltfriends” letztes Wochenede an jenen Ort, wo die heilige Kellerhalle sich befindet, in welcher dieses unser Fässchen schlummert. Die Probenverkostung war mehr als zufriedenstellen, das Vergleichstasting mit anderen Abfüllungen des  “Old Raven” Gruppe(wahrscheinlich Österreichs bester Whisky) ebenfalls. Auch die Glen Gariochs mundeten sehr fein, ebenso wie zuvor der wunderbare gesmokte, dann kurz angegrillte Lachs samt wunderbarer Beilagen (darunter DAS perfekte Gurkenrelish mit Limettenzesten, abgeschmeckt mit Orange Wine!).
Und weil das ganze so schön ist, wurden auch New Make und Kurzbelegungen der St. Kilian TastingBrennerei verkostet und beschlossen, einen weiteren Fasskauf in die Wege zu leiten. Wir freuen uns auf nächstes Jahr; für heuer vielen Dank an alle lieben Beteiligten, insbesondere Claudia und Gerald (für die – wie immer großartige – Bewirtung), an Karl für die Verkostungsvorbereitung und Infoaufbereitung, sowie an Ditmar für’s Beisteuern feiner Zigarren für den Abendausklang.
Eine kleine Fotostrecke zu diesem Event, findet Ihr auch auf facebook.

Unser Besuch der Whisky Fair Limburg

Limburg1Diese Messe, die letztes Wochenende bereits das 17. Mal über die Bühne gegangen ist, ist sicher eine der interessanteren im Deutschsprachigen Raum. Das kleine Städtchen an der Lahn nimmt für ein Wochenende tausende an Whiskyfreaks mit offenen Armen auf (Zeit zusätzlich für Altstadtspaziergänge und Kaffee trinken einplanen tut Not!). Damit ist allerdings gleichzeitig auch schon ein gravierender Nachteil der ganzen Sause angeführt: Es ist alles dichtgedrängt! DSC00202Zimmer wollen lange im Voraus gebucht sein, Taxis für An- und Abreise ebenso vorbestellt werden (kurzfristig spielt’s da gar nix). Und auch auf der Messe selbst gibt es ein ziemliches Geschiebe und Gedränge. Speziell am Samstag-Nachmittag muss man vor den Ständen regelrecht Wartezeiten einplanen, Abends und am Sonntag wurde das aber doch etwas besser. Darüber hinaus gibt es kaum Negatives zu berichten, vielleicht noch zwei Punkte: Das Festival wird zu einem großen Teil von deutschen Händlern bestritten, DSC00209daher gibt es auf vielen Ständen zahlreiche Überschneidungen. Und die Glas-Ausschankpreise kennen wir von einigen Messen durchaus etwas günstiger. Andererseits – und damit sind wir schon bei den Benefits – ist das Angebot der zum Verkosten offenen Flaschen riesig, darunter nicht nur Aktuelles, sondern vor allem auch Unmengen an Raritäten und Abfüllungen aus längst vergangen Zeiten. Letzteres, weil auch diverse bekannte Sammler mit Ständen vertreten sind. Und der 31108291_1678954308850231_3023555885456815335_nTageseintritt ist mit 10€ recht günstig angesetzt. Auch die Messepreise für den Flaschenkauf sind teilweise sehr attraktiv. Die in der Josef Kohlmeier Halle vertretende Gastronomie ist solide, auch in der umliegenden Fußgängerzone findet man ein reiches Angebot an Essbarem, sodass man die Pausen gut mit „auftunken“ verbringen kann. Ohnehin ist am Rande der Altstadt und in dieser selbst, alles in wenigen Minuten gut zu Fuß zu erreichen.
Alles in Allem für die Whiskyliebhaberin / den Whiskyliebhaber –sofern er / sie „Menschenmassenfest“ ist, ein Erlebnis, dass man sich zumindest einmal im Leben gegeben haben sollte!
Eine ausführlichere Fotostrecke findet Ihr auf unserer facebook-Seite.


Karl-M. Wolffhardt (“maltfriends” Gründer) mit Personal von St. Kilian

Nachbericht: Krüger Hausmesse

Eindav paar von uns waren ja bei der Hausmesse von Whisky-Krüger in Holzbunge. Unsere diesbezüglichen Eindrücke wollten wir Euch natürlich nicht vorenthalten.
Längere Fotostrecken dazu findet Ihr auch auf unserer facebook Seite.
Herr Krüger hat sich in der (fast) Einöde von Holzbunge seinen Traum erfüllt, für seine beachtliche Sammlung ein Whiskymuseum zu eröffnen. Da er sich über den Norden Deutschlands hinaus einen Ruf für seine Whiskyauktionen erwarb, durften auch ein dazugehöriger (mittlerweile recht umfangreicher) Shop samt angeschlossenem Cafe (ausgezeichneter Espresso und wunderbare Mehlspeisen) nicht fehlen. Alles untergebracht in einem sehr schönen alten Gebäude mit Reetdach, davwelches früher als Pferdewechselstation diente. Der gepflegte Englische Garten ist noch das Tüpfelchen auf dem i!. Alles in allem perfekte Voraussetzungen für eine kleine Hausmesse. Wenig fremde Aussteller, aber doch diverse Stände mit unabhängigen Abfüllern, sowie von zwei renomierten Sammlern. Letztere überraschten vor allem mit wirklich alten Abfüllungen (tlw. aus den 1940er und 50er Jahren), großteils zu sehr günstigen Preisen offen zu verkosten. Auch Herr Krüger selbst hat mittlerweile ein davgroßes Sortiment von Einzelfässern, die exklusiv für Ihn abgefüllt wurden. Zu probieren gab’s also mehr als genug. Das Team und das Ehepaar Krüger haben mit Ihrer Professionalität und Ihrer Gastfreundschaft (wir wurden vom Chef spontan auch noch zum Whiskydinner eingeladen) ganze Arbeit geleistet, zwei wirklich interessante und angenehme Tage zu bieten, mit feiner Verpflegung, einer Fülle sehr feiner Whiskys und toller Athmosphäre. Zu letzterer hat auch die Möglichkeit sich mit vielen interessanten Menschen mit gemeinsamen Interesse treffen zu können, beigetragen. So haben wir nicht nur einige interessante Internationale Sammler kennengelernt (Deutschland, Österreich, Italien und Japan), sondern auch Malte Schweia aus Kiel getroffen, einen netten Whiskyblogger (adreamofsea.de) aus Kiel, den wir kürzlich erst übers Netz kennengelernt haben. Whisky – connecting people; lovely!

Clubfahrt 2016, eine kleine Rückschau

Ravens

Old Raven lineup

Für alle die ein bissl nachlesen wollen, wie fein unsere Clubfahrt Anfang April war, haben wir eine mit ein paar Bildern garnierte Rückschau im pdf-Format aufbereitet. Ihr findet sie hier: clubfahrt2016, mit Eindrücken zur Mühle in Fehring, der Straußenfarm beim Lindenhof in Auffen, sowie natürlich zur Old Raven Brennerei in Neustift.
Viel Spaß beim schmöckern!

Das war das Feber-Clubtasting

In sehr überschaubarem, dafür umso gemütlicherem Rahmen trafen sich Vertreter der “maltfriends” zum kosten und plauschen im Raben. Vorgestellt wurden neben ein paar interessanten Abfüllungen die seit kurzem im Club erhältlichen Marmeladen: eine klassische “thik cut” Zitrusmarmelade (Orange, Zitrone, Grapefruit) und die Himbeermarmelade mit Single Malt von Edradour. Doch nun zu den Abfüllungen: Besonders erwähnenswert war hier eine 1996er Abfüllung von Ben Nevis und dessen Abgang. O-Ton Martin und Fritz: “der will einfach nicht gehen”! Einigkeit war auch schnell hergestellt, dass die zum Abschluß präsentierte Kombination einer Scotch Malt Whisky Society Abfüllung eines jungen Port Charlotte (mit stolzen 65,7%) mit einer sortenreinen Ghana Bitterschoki von Valrhona sehr gelungen war, Rauch und Kakao pur also. 😉
Dazwischen wurden locker ein paar Drams aus dem Clubschrank genossen und den leckeren Rabenburgern zugesprochen.
Wir freuen uns auf den Clubtermin im April!